Vier GPS-Pulsuhren im Test

Auf der Suche nach einem Ersatz für meine alte Garmin Forerunner 305 habe ich bei mehreren Herstellern von GPS-Pulsuhren angefragt, ob ich ein Testgerät haben kann, das meinen Anforderungen entspricht. So habe ich nun vier Uhren für verschiedene Ansprüche bekommen, die ich nun einen begrenzten Zeitraum ausgiebig testen kann. Im Einzelnen sind das (alphabetische Reihenfolge):

Epson Runsense SF-810 (mit integrierter Pulsmessung am Handgelenk)
Garmin Fenix 3 (mit zusätzlichem Brustgurt zur Pulsmessung)
Suunto Ambit 3 Run (mit zusätzlichem Brustgurt zur Pulsmessung)
TomTom Cardio Runner (mit integrierter Pulsmessung am Handgelenk)

Update: Die Garmin Forerunner 920 XT konnte ich auch noch testen.

Uhrentest

Der Brustgurt zu meiner Forerunner 305 hat mich nie wirklich gestört. Das einzig Nervige war immer, dass er am Anfang des Laufs oft rutschte. Die neueren Textilgurte der Ambit und Fenix rutschten bei mir nicht und sind auch viel bequemer zu tragen als die alten Kunststoffgurte. Gleichwohl habe ich gemerkt, dass es schon nochmal komfortabler ist, wenn der Puls direkt am Handgelenk ohne Brustgurt gemessen wird. Auch wenn ich weiß, dass man die Geräte nicht alle direkt miteinander vergleichen kann, werde ich dies im Detail immer wieder mal tun. Ambit 3 und Fenix 3 haben aber wohl die gleiche Zielgruppe, ebenso wie die Runsense im Vergleich zur TomTom.

Eine GPS-Laufuhr muss bei mir hauptsächlich folgende Zwecke erfüllen:

Wichtig:
– Im Wettkampf brauche ich je nach Strecke ständig die aktuelle Herzfrequenz und die Geschwindigkeit (Pace). Dazu die aktuell gelaufene Zeit, die ich unterwegs bin. Falls die Streckenkilometer schlecht beschildert sind, noch die gelaufenen Kilometer.
– Leichte Ablesbarkeit und Bedienbarkeit auch bei hohem Lauftempo
– Fürs Training benötige ich noch zusätzlich einstellbare Intervalle.
– Präzise Erfassung der gemessenen Parameter
– Das Ganze soll möglichst einfach in mein eigenens Trainingprogramm (Runalyze) übertragen werden um dort nötige Analysen machen zu können.
– Die Akkulaufzeit soll auch für Ultraläufe reichen, sprich 10 Stunden, besser 15 Stunden sind Pflicht.

Unwichtig:
– Koppelung mit dem Smartphone
– Navigationsfunktionen
– Trainingsempfehlungen

3 Kommentare zu “Vier GPS-Pulsuhren im Test

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