Test: Drei Gaskocher bis 1 Liter Topfvolumen

Mit dem Primus Lite+, dem MSR Windburner und dem Jetboil Flash treten drei Gaskartuschenkocher mit kleinem Topfvolumen gegeneinander an. Bei allen drei Geräten ist der Aufbau ähnlich und diverses Zubehör ergänzt die Funktionsliste um beispielsweise Kaffee zu kochen oder die Kocher hängend zu betreiben. Für alle drei Kocher liegt der UVP bei 130,- Euro, wobei das Hängeset nur beim Primus im Preis inbegriffen ist.

Anmerkung: Die beschriebenen Kocher wurden mir für die Dauer des Tests zur Verfügung gestellt. Ich habe von keinem der Hersteller einen Vorteil irgendeiner Art erhalten.

Kochervergleichstest

Der erste Eindruck:
Der Primus Lite+ hat mit 0,75 Litern den kleinsten Topf im Testfeld. Der Topf hat eine Skala in Schritten von 100 ml bis zum Eichstrich von 0,5 Liter, was die empfohlene maximale Füllmenge anzeigt. Der Verriegelungsmechanismus von Kocher und Brenner nennt sich „Triangle Joint“. Mit einer Drittelumdrehung rastet die Verbindung sicher ein. Von allen drei Geräten macht der Lite+ den stabilsten Eindruck. Den Brenner nimmt man über einen Druck auf den Piezozünder in Betrieb*. Im kalten Zustand muss man gelegentlich mehrmals drücken bis das Gas zündet. Das Stellrad für die Gaszufuhr könnte ein wenig sensibler sein. Als Isolierschutz dient eine G1000-Ummantelung, die auch bei kochendem Inhalt ausreichend dämmt. Allerdings wird der Henkel der Isolierung durch einen verchromten Metallhaken eingehängt, der sehr heiß wird und an dem ich mich ordentlich verbrannt habe. Für mich eindeutig ein Konstruktionsfehler, der vom Hersteller behoben werden muss. Als Zubehör gibt es eine Hängevorrichtung und eine Presse zum Kaffee kochen. Der Brenner kann problemlos mit dem Topf vom Lite oder Lite XL kombiniert werden. Auf dem dritten Foto kann man drei Metallstife erkennen, die man in die Oberseite des Brenners schrauben kann. Damit lässt sich notfalls ein Fremdtopf aufsetzen.

* Bitte dazu den Nachtrag am Ende des Beitrags beachten.

Triangle Joint beim Primus Primus-Skala Primus-Bug Primus-Bug

Der MSR Windburner hat auf der Topfinnenseite eine Skala bis 0,8 Liter, die maximale Füllmenge ist mit 0,6 Liter angegeben. Der Topf wird auf den Brenner gestellt und dann durch einen kurzen Dreh arretiert. Das Ganze ist nicht so perfekt wie beim Primus, hält aber zuverlässig wenn Topf und Brenner erstmal heiß sind. Eine kleine Herausforderung ist es, den Kocher erneut anzuzünden, wenn man bereits gekocht hat. Da MSR auf eine Piezozündung verzichtet, muss der Topf abgenommen werden, um ihn erneut mit einem Feuerzeug in Betrieb zu nehmen. Die Gaszufuhr wird über eine Drahtfeder geregelt und funktioniert gut. Isolierhülle und -griff tun ebenfalls anstandslos ihren Zweck. Der Windburner hat von den drei Kochern die höchste Bauhöhe und auch der Schwerpunkt ist recht weit oben. Als einziger Kocher bekommt man beim MSR noch einen kleinen Kunststoffbehälter mit, den man als Tasse oder notfalls als Suppenteller verwenden kann. Im Rucksack schützt er dann die Lamellen vom Topf gegen Verformungen. Optional gibt es ebenfalls eine Kaffeepresse und ein Hängeset.

MSR-Kupplung MSR-Skala

Der Behälter des Jetboil Flash misst einen Liter und hat eine Prägung bei ca 500 ml (2 cups), die mit „max safe fill“ gekennzeichnet ist, was wohl dem amerikanischen Haftungsrecht geschuldet ist. Auf eine weitere Skala wurde leider verzichtet. Es gibt dann noch eine Kunststoffschale für den Lamellenschutz beim Transport. Darauf sind drei Striche geprägt, die bis zu „one cup“ anzeigen. Bei der Zubereitung von Travellunch braucht man daher ein gewisses Augenmaß. Diese Schale hat keine Kennzeichnung, ob sie lebensmittelecht ist (Nachtrag 16.03.2016: Laut Agentur sind Deckel und Topf BPA-frei). Am Rand sind noch Schlitze damit sie am Topf hält, was sie in meinen Augen ungeeignet macht, um daraus anständig zu trinken. Die Verbindung zwischen Brenner und Topf ist ähnlich gelöst wie beim MSR, hält aber beim Jetboil besser. Entzündet wird der Flash per Piezozündung, das Ventil für die Gaszufuhr wird per Metallfeder reguliert und die Dosierung funktioniert hier von allen drei Geräten am angenehmsten. Die Ummantelung isoliert gut. Wie für Primus und MSR gibt es auch beim Jetboil eine Hängevorrichtung und eine Kaffeepresse. Zusätzlich erhältlich ist noch ein Aufsatz um eine Pfanne oder größeren Topf zu erhitzen.

Jetboilkupplung Jetboil-Skala Jetboil-Deckel

Gewicht
Der Unterschied zwischen MSR mit 495 Gramm und Jetboil mit 478 Gramm ist marginal. Ein klein wenig leichter ist der Primus mit 433 Gramm, was an der fehlenden Kunststoffkappe liegt, die bei den anderen Geräten die Lamellen der Trinkbehälter schützt, bzw. beim MSR auch als Trinkbehälter dient. Gemessen habe ich jeweils Brenner, Topf, Isolierung, Hängeset und Deckel, aber ohne Kartusche.

Topfdeckel:
Jetboil und MSR bringen einen Deckel mit, der relativ streng auf den Topf geht. Mal eben zwischendurch abnehmen und umrühren ist da nicht. Gedacht sind sie wohl eher als Verschluss, um ein fertiges Getränk aus dem Topf zu schlürfen. Aus den Löchern am Rand geht das auch recht gut. Ob man das mag ist die andere Sache. Der Deckel des Jetboil riecht schon recht nach Plastik wenn er kalt ist. Wie sich die Weichmacher verhalten, wenn der Kunststoff warm wird konnte ich nicht feststellen. Recht appetitlich sind beide Deckel auf jeden Fall nicht. Beim Deckel des Primus stellt sich diese Frage gar nicht. Zwar hat auch er eine Öffnung am Rand, doch weder schließt der Deckel dicht mit dem Topf ab, noch ist die Öffnung so geformt, als könnte man trinken ohne sich anzuschütten. Ihn verwendet man besser ausschließlich um das Wasser schneller aufzuheizen.

Standfestigkeit
Generell wird man jeden Kocher einfach auf die Kartusche stellen. Für unebenen Untergrund ist aber überall noch ein Kunststoffdreibein dabei, das man in alle gängigen Kartuschengrößen einhaken kann. Zusammengeklappt fallen sie weder platz- noch gewichtsmäßig auf. Am besten beurteile ich hier die Lösung von Jetboil. Sie ist niedrig gebaut und hält gut an der Kartusche. Die Füße des Dreibein vom MSR laufen nicht im rechten Winkel von der Kante weg, was den Kocher leichter kippen lässt. Immerhin hält es aber stabil an der Kartusche, was man beim Primus nicht behaupten kann. Hebt man den nämlich hoch, fällt das Dreibein schon mal einfach ab. Generell bezweifle ich aber, ob so ein Unterbau die Standfestigkeit überhaupt erhöht und man nicht lieber auf eine größere Kartusche mit mehr Auflagefläche zurückgreift. Mehr Einfluss haben auch eher die Bauhöhe und der Schwerpunkt. Und da hat der Primus eindeutig die Nase vorne. Das Brennerteil ist sehr flach gehalten und auch der Topf ist breiter und reduziert so die Gesamtbauhöhe. Ehrlicherweise muss ich aber nochmal darauf hinweisen, dass der Primus auch den kleinsten Topfinhalt hat.

Hängebetrieb:
Die Triangelkonstruktion des Jetboil wirkt abenteuerlich und ist etwas frickelig beim Zusammenbau. Mit klammen Fingern oder am Standplatz im Fels sicher eine gewisse Herausforderung. Sie ist am Brenner befestigt und hält durch die dünnen Stahlseile gleichzeitig den Topf in der Waage. Der wird nämlich bei voller Beladung leicht etwas kopflastig. Eine Höhenanpassung ist nicht mehr möglich. Am oberen Ende befindet sich eine recht großer Metallring mit einer kleinen seitlichen Öffnung, den man so beispielsweise an einer bestehenden Wäscheleine einfädeln kann.

Jetboil_Haenge_1
Jetboil Haengevorrichtung Jetboil Haengevorrichtung

Die Hängeeinrichtung des Primus ist sehr einfach gehalten. Man hakt den Griff der G1000-Isolierung an der Seite aus, klappt ihn nach oben um und hakt ihn oben wieder ein. Zum Aufhängen verwendet man dann eine Schnur mit Haken. Nimmt man die Schnur doppelt oder dreifach, dann kann man die Höhe variieren. Der Hersteller kann hier diese minimalistische Bauart wählen, da der Primus der einzige Kocher ist, wo es absolut sicher ist, dass sich die Verbindung zwischen Kocher und Topf nicht von selbst löst. Leider kann man aber beim Primus den Deckel nicht aufsetzen oder entfernen, wenn man ihn hängend verwendet.

Primus Haengevorrichtung Primus Haengevorrichtung Primus Haengevorrichtung

Beim MSR klinkt man vier dünne Stahlseile über Haken an der Brennerverkleidung ein. Diese werden dann nach oben geführt und geben dem Topf zusätzlichen Halt. Die Konstruktion ist dem Jetboil recht ähnlich, aber deutlich einfacher gehalten und leichter zu montieren. Der Topf lässt sich im Hängebetrieb leicht entfernen, um ihn zu entleeren bzw. neu zu füllen. Ein Nachteil ist aber, dass die Seile oben in einer geschlossenen Schlaufe zusammengefasst werden. So benötigt man immer einen zusätzlichen Karabiner oder ein vergleichbares Hilfsmittel.

MSR Haengevorrichtung MSR Haengevorrichtung MSR Haengevorrichtung

Stauraum
Alle drei Geräte lassen sich zusammen mit einer 100 ml Kartusche im Topf verstauen. Bei Jetboil und Primus kann die Kartusche am Brenner bleiben, beim MSR muss man diese leider abnehmen. Auch die faltbaren Kunststoffstandfüße haben noch Platz. Verwendet man eine gängige Kartusche mit 250 ml, dann muss die aber überall separat verstaut werden.

Heizwerte
Für die Messung habe ich 0,5 Liter kaltes Leitungswasser mit allen Brennern zum Kochen gebracht. Da ich natürlich keine laborgenaue Messung durchführen kann, habe ich das Ganze noch zweimal wiederholt. Am schnellsten war der MSR Windburner mit 2:35 min. Der Primus Lite+ benötigte 3:05 min. Dazwischen lag der Jetboil Flash, mit gemittelt 2:55 min, wobei der bei allen Messungen als einziges Gerät relativ große Abweichungen hatte. Im Bereich von 2:40 bis 3:05 min war da alles dabei, weswegen ich hier auch fünf Messungen durchgeführt habe.

Für den zweiten Test habe ich einen Heizlüfter genommen, den in ca. 30 cm Entfernung aufgestellt und nur den Lüfter laufen lassen. Ich glaube, so kann man einen windigen Tag recht gut simulieren. Wieder mussten die Testkandidaten 500 ml Wasser zum Kochen bringen und wieder war der MSR am schnellsten. Nach 2:50 min konnte ich die Stoppuhr drücken, 25 Sekunden länger brauchte der Kocher diesmal. Völlig unbeeindruckt vom Wind war der Primus. Mit ihm war der Test erneut nach 3:05 min zu Ende. Rund 40 Sekunden langsamer wurde der Jetboil. Bei zwei Messungen brauchte er jeweils 3:35 min.

Kocher-im-Wind

Härtetest
Bei Wanderungen, Ski(hoch)touren oder anderen Outdoorunternehmungen passiert es mitunter, dass die Ausrüstung richtig nass wird. Sei es, weil man ins Wasser fällt (und das passiert nicht nur bei Bootstouren), von einem Platzregen überrascht wird oder es schlicht tagelang schlechtes Wetter hat. Darum muss ein Kocher auch funktionieren, wenn er patschnass wird, sprich ins Wasser fällt. Denn ist man selbst richtig nass geworden, verlangt der Körper nach einem Klamottenwechsel zuerst nach einem warmen Getränk. Ich habe daher alle drei Kocher für kurze Zeit in einer Schüssel untergetaucht, abtropfen lassen und dann angezündet. Da der MSR keine eigene Zündquelle hat, wanderte das verwendete Standardfeuerzeug ebenfalls mit in die Schüssel.

Wassertest

Bei Primus und Jetboil sprang beim ersten Druck bereits wieder der Piezofunken. Allerdings brauchte es einige Versuche, bis sich das Gas entzündete. Beim MSR war das Problem weniger der Brenner, sondern vielmehr das Feuerzeug. Das musste ich mit einem Tuch abtupfen und dann eine ganze Weile leer durchdrehen, bis es endlich ansprang. Der Kocher selbst brannte dann sofort. Letztendlich stellt Wasser für die Geräte selbst kein Problem dar. Da man beim MSR aber auf eine externe Feuerquelle angewiesen ist, muss man das entspreched berücksichtigen und das Feuerzeug am besten sicher und wasserdicht verpacken.

Zusammenfassung:
Jetboil Flash:
beste Topfisolierung +
Gasregulierung +
Topf ohne Skala –
Hängesystem etwas umständlich –
Gewicht: 478 Gramm

MSR Windburner:
schnellste Heizzeit +
Topfdesign / Skala +
Standfestigkeit –
keine Piezozündung –
Gewicht: 495 Gramm

Primus Lite+
beste Verbindung Brenner / Topf +
stabilste Konstruktion +
nicht windanfällig +
etwas kleiner Topf –
Verbrennungsgefahr am Haken der Isolierung – –
Gewicht: 433 Gramm

Fazit:
Einen eindeutigen Testsieger gibt es für mich nicht. Weder konnte ich einen Überflieger entdecken, noch ist ein Gerät durchgefallen. Verarbeitungsmäßig ist sicher der Primus die erste Wahl und vom Handling am einfachsten zu bedienen. Allerdings muss man eben mit dem schlecht angeordneten Metallhaken aufpassen. Der MSR hat die besten Heizleistungen, dafür ist die Verbindung zwischen Brenner und Topf verbesserungswürdig, gerade weil ein Piezozünder fehlt. Der Jetboil funktioniert gut, aber bei den Details hatte ich den Eindruck, dass den Entwicklern ein Motivationsschub gut getan hätte.

Nachtrag 08.03.2017: Auf unserer diesjährigen Haute Route hatte ich einen Primus Lite+ dabei. Unsere erste Nacht verbrachten wir in der Cabane des Valsorey (3037m), wo ich es nicht geschafft habe, den Brenner mit dem Piezozünder in Betrieb zu nehmen. Der Funken sprang, aber das Gas (erste Jetboil, dann Edelrid) entzündete sich nicht. Erst mit einem Gasfeuerzeug bekamen wir den Kocher an. Gebrannt hat er dann ganz normal. Am nächsten Tag nächtigten wir 500 Meter tiefer und der Zünder tat nach ein paar Versuchen seinen Dienst. Im Tal gab es keine Probleme mehr. Eine Nachfrage bei Primus brachte keine zufriedenstellende Antwort. Vermutlich reicht der Piezofunken einfach nicht, wenn der Sauerstoffgehalt in der Luft niedriger wird. Also zur Sicherheit immer ein Feuerzeug mitnehmen.

9 Kommentare zu “Test: Drei Gaskocher bis 1 Liter Topfvolumen

  1. Till Gottbrath

    Hallo Thomas,

    kurzes Feedback zu dem Test.

    Die einführende Anmerkung ist schon mal sehr gut – und vor allem habe ich den Eindruck, dass das stimmt: „Die beschriebenen Kocher wurden mir für die Dauer des Tests zur Verfügung gestellt. Ich habe von keinem der Hersteller einen Vorteil irgendeiner Art erhalten.“ Als PR-Mann von PRIMUS kann ich das von unserer Seite bestätigen.

    Ansonsten finde ich den Test gut, sachlich, neutral und kompetent – etwas, das ich zu oft bei Bloggern vermisse. Lob für gute Arbeit!

    Liebe Grüße

    Till Gottbrath

    P.S.: Der Deckel beim Lite+ ist übrigens auch zum Trinken zu gebrauchen. Er besteht aus dem BPA-freien Co-Polyester Tritan.

  2. Erika

    Hi Tom,

    starker Bericht! Und schön „wissenschaftlich“ aufgebaut, gefällt mir sehr gut, so kann man die drei Kocher auch wirklich vergleichen. Bisher hatte ich immer den Windburner im Blick, weil mein Jetboil nach ungefähr einem Jahr nur noch Stichflammen oder überhaupt keine Hitze produziert. Dass die Plastikabdeckung als „Trinkbecher“ bei Jetboil verkauft wird, finde ich putzig 🙂 Da möcht ich nicht draus trinken – aber aus dem Kochbehälter selbst mit Deckel drauf sicher auch nicht.

    Danke nochmal für Deine Mühe!

    LG,

    Erika
    von ulligunde.com

  3. Robert

    Hi Tom,
    das kannte ich noch garnicht. War immer der „Topf auf den Kocher“ Steller. Cool vor allem auch das mit dem hinhängen. Einzig das Gewicht ist mir noch ein wenig ein Dorn im Auge. Da muss ich mal schauen wie es sich im Rucksack anfühlt.

    Grüße Robert

  4. Mario

    Hallo Thomas,

    ein sehr übersichtlicher Test. Wir haben jetzt schon seit Jahren als Kochersystem den Jetboil im Einsatz. Wenn natürlich mehr gekocht wird, dann nehmen wir unseren Optimus Optifuel Kocher.

    Beim Jetboil hat sich scheinbar nicht viel verändert. Die Isolierung ist damals immer etwas verrutscht, so das man beim Einfüllen aufpassen musste und wir haben die Füllmenge des Behälters total ausgereizt. Wenn man das macht darf man allerdings nicht weggehen und muss schön aufpassen, denn wenn es kocht kommen brühendheise Wasserfontänen raus, wo man sich wirklich verletzen kann.

    Gruß Mario

  5. Pingback: Der MSR Windburner Gaskocher im Test › mehr-berge.de

  6. Bianca Gade

    Hi Tom,

    danke für den wirklich gelungenen Test. Ich hatte bislang noch keinen Gaskocher und bin froh, auf Deinen Artikel gestoßen zu sein. Kommendes Jahr will ich in Dänemark eine mehrtägige Wanderung machen und lese mich schon jetzt entsprechend ein. Da ich auch öfter gerne auf dem Wasser paddelnd unterwegs bin, wird es sicher einer werden, der auch dann gut anspringt, wenn er nass wird. Gut, dass Du das auch getestet hast, das ist eine gute Entscheidungshilfe!

    Viele Grüße,
    Bianca von lebedraussen

  7. Hagen

    Hey Tom,

    ich kann mich nur anschließen, dass es ein gelungener Testbericht ist, vor allem sachlich und detailiert. Gefällt! Für den Vergleich aller Fakten wäre eine Tabelle zusätzlich zum Text noch etwas anschaulicher gewesen.
    Dennoch ist dein Bericht eine gut Kaufhilfe.

    Danke für die Arbeit und viele Grüße,

    Hagen

  8. Andreas

    Mmmhhh, sie wollen mich auch immer überzeugen, schauen mich an und schreien „Kauf mich“, aber bis jetzt habe ich mich noch nicht dazu durchringen können. Sie sind mir einfach immer ein stückweit zu unhandlich. Da ist bei kleinem Gepäck ja der Rucksack schon halb gefüllt. Auf der anderen Seite ist mein extrem handlicher und super verstaubarer Esbit-Kocher mit Festbrennstoff doch recht schnell an der Grenze.

  9. Dennis

    Danke für den sehr ausführlichen Testbericht! Besonder der Wassertest ist mal was Neues!

    Den Primus hatte ich leider noch nicht selbst in der Hand. Die beiden anderen schon. Den MSR verwende ich auch gelegentlich noch, wenn es mal schnell uns sauber gehen muss. Mir gefällt der Brenner recht gut und die Effizenz stimmt auch.

    Was mir bei allen Dreien jedoch nicht so gut gefällt ist Stabilität. Wenn man den Kocher nicht aufhängt, sondern im Standmodus verwendet, neigt diese Art von Gaskochern doch immer sehr zum Kippeln. Ein Problem, dass ich bei flachen und breiten Konstruktionen nicht habe.

    Beim MSR ist mir sogar beim dritten Anlauf einer der Standfüße abgebrochen. Das macht die Sache nicht besser. Aus diesem Grund bleiben diese Koche bei einer längeren Tour in der Regel Zuhause. Es gibt halt komfortablere und vor allem leichtere Optionen.

    Wer den Kocher jedoch gerne aufhängt, wird wohl um eines der vorgestellten Modelle nicht herumkommen.

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