Bericht: Skitour Köllkuppe (3330 m)

Von der Zufallhütte starteten wir wie tags zuvor in Richtung Plimabachtal. Ein wenig nach der alten Staumauer bogen wir links in Richtung zur Marteller Hütte ab. Rund 300 Meter weiter überquerten wir den Bach und nach ein paar leichten Spitzkehren erreichten wir die Ebene. Die Marteller Hütte ließen wir links liegen und in einen großen Linksbogen umrundeten wir dann das Massiv und erreichten den Hohenferner. Vor uns waren schon einige Tourengeher unterwegs und so folgten wir deren Spuren in Richtung Veneziaspitzen.

Köllkuppe Köllkuppe Köllkuppe Geht man so über den Gletscher?

Zur Hälfte des Gletschers gabelten sich nun die Spuren und wir bogen rechts ab um zur Köllkuppe zu gelangen. Der Gletscher gilt als spaltenarm, doch da nun das Eis recht abgeblasen und obenauf nur ein Harschdeckel übrig war, seilten wir uns nun doch an. 20 min später erreichten wir dann schon das kleine Joch, wo wir unsere Ski deponierten. Außer einer kleinen Kletterstelle von 5 Metern war der Weg problemlos ohne Steigeisen zu gehen. Bei genug Schnee kann man wohl auch mit Ski zum Gipfel.

Köllkuppe Köllkuppe Köllkuppe Köllkuppe Köllkuppe Köllkuppe

Die Rundumsicht am Gipfel ist sehr gut. Die Zufallspitzen und der Cevedale liegen direkt vor einem und auch Königspitze, Cebru und Ortler präsentieren sich von ihrer schönsten Seite. Für die Abfahrt blieben wir in der Nähe der Aufstiegsspur.

Hier noch die Tour als GPX-Datei: GPX-Route Zufallhütte zur Köllkuppe

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