Bericht: Nikolauslauf Regensburg 2015

Wie so oft ging es auch dieses Jahr wieder nach Regensburg, um dort beim traditionellen Nikolauslauf an den Start zu gehen. Nach vier Wochen Saisonpause mit gerade mal 70 Laufkilometern im November hatte ich mir für Anfang Dezember den Beginn des neuen Trainingsjahres vorgenommen. Da passte dieser Lauf ganz gut, um zu sehen, was nach der Pause noch so geht.

In diesem Jahr hatte der Veranstalter den Lauf über 10 Kilometer in zwei Rennen aufgeteilt. In der Ausschreibung war zu lesen, dass der „Elitelauf“ für die Läufer unter 42 Minuten gedacht sei und der Rest dann im anschließenden Volkslauf an den Start gehen sollte. Da ich wieder eine Zeit unter 40 Minuten geplant hatte, war für mich klar, dass ich am schnelleren Lauf teilnehmen würde. Leider stand in der Ausschreibung aber nichts davon (oder ich habs nicht registriert), dass es nur im Volkslauf eine Altersklassenwertung geben würde. So stand ich also in direkter Konkurrenz zu den Jungspunden der LG Regensburg. An der Startlinie standen dann gerade mal 56 Männer und Frauen. Bei mir in der hinteren Reihe gerade mal eine Hand voll Athleten in meiner Liga.

Nikolauslauf Regensburg 2015 NNikolauslauf Regensburg 2015 Nikolauslauf Regensburg 2015 Nikolauslauf Regensburg 2015 Nikolauslauf Regensburg 2015 Nikolauslauf Regensburg 2015

Vom Start weg ging natürlich vorne die Post ab. Ich lief bis Kilometer 3 in einer Vierergruppe mit, die ich dann aber ziehen lassen musste. Das Tempo von 3:50 war mir dann doch zu hoch. Den Rest der Strecke war ich nun ganz allein unterwegs und musste mich immer wieder zwingen, das Tempo zu halten. Anfang der sechsten Runde wurde ich dann vom Spitzenläufer überrundet. Fünf weitere Male flog ein Läufer an mir vorbei, damit muss man auf so kurzen Rundstrecken eben leben. Der Sieger lief die Strecke, die nicht ganz 10 Kilometer misst, in knapp unter 30 Minuten. Für mich blieb die Uhr nach 39:50 stehen und ich kam immerhin auf Platz 40.

Bis Silvester ist jetzt Grundlagentraining angesagt, dazu wird das Sitzfleisch langsam ans Fahrrad gewöhnt. Spätestens im Januar muss ich mich dann leider doch langsam wieder ins Schwimmbecken begeben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.